Cafe zum schwarzen Kater

Geschichten über das GWars Universum, verfasst von Spielern aus dem gesamten bekannten Universum.
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Joshua

Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von Joshua »

"Lena, hilf mir, ich werde bedroht. Bitte. Da draußen sind abwechseln ein Höllenweib und eine undefinierbare, aber unheimliche Raubkatzenart, die mir die Nase abbeißen wollte."
In meiner Ver2flung und mangels einer Alternative musste ich sie um Hilfe bitten, um in eine Situation ohne die beiden existentiellen Bedrohungen zu kommen. Mir selbst fiel nichts vernünftiges ein.

"Achaja" quäkte es aus dem Ohrenverbindungsorgan. "Erst Toter Mann machen und dann auf einmal das. Warum machst du eigentlich manchmal die Augen so weit auf, erschrickst dich und liegst du wieder wie umgefallen herum? Kannst du mir das mal erklären?"

"Kann ich nicht, irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier irgendwas nicht so ist, wie es sein sollte. Hast du nicht eine Erklärung dafür?"

"Nee, für Erklärungen bin ich nicht zuständig, da muss ich erst die Heidi fragen, die kennt sich da besser aus. Ich bin nicht für's Denken gemacht, sondern für's Aussehen."

Klasse, danke auch, dachte ich. Hilfe sieht anders aus. Ich wünschte sie zum Teufel, dahin, wo der Pfeffer wächst.

Als wenn sie es gehört hätte, ging sie auf einmal weg, ohne weitere Worte zu verlieren oder mir noch einmal zärtlich in die Nase zu zwicken mit ihren Blendamed-weißen Zähnen. Ich war zwar froh, dass ich sie los war, aber trotzdem nicht so recht zufrieden mit der Situation, in der ich mich befand.
Was sollte ich machen?
Ich beschloss nach einigem Nachdenken, in mich zu gehen, mich zu sammeln und alle meinen geistigen Kräfte zu mobilisieren, um mich in eine andere Realität zu bringen als der gegenwärtigen. Ohne Lena Gehrke und ohne Höllenweiber und ohne wilde Raubkatzen. Das sollte doch zu machen sein!

In mir drin ist ein Ort, zu dem ich mich öfters mal begebe, um Kräfte zu sammeln, zu mir zu kommen, mich zu zentrieren und Abstand von meinem Ego zu bekommen. Dorthin zog ich mich also zurück, indem ich die Augen schloss, eine kurze Atemübung sowie die Übung zur Harmonisierung des Bewusstseins machte.
An diesem Ort, der auf einer sonnenbeschienen Lichtung lag, hatte ich hin und wieder schon die eine oder andere Eingebung eines höheren Bewusstseins gehabt, diesmal allerdings blieb dieses Phänomen aus. Ich war allein dort, aber nach den Erfahrungen mit Model, Hölle und Katze war mir das nur recht.

Als ich das Gefühl hatte, dass der rechte Zeitpunkt zum Verlassen meines geistigen Refugiums gekommen war, nahm ich ein paar tiefe Atemzüge, öffnete die Augen und kehrte in eine weitere Wirklichkeit zurück.

In dieser lag ich auf einem Fußboden in einer Location, die man getrost als Café bezeichnen konnte. An einem Tisch saßen zwei Typen mit einem Getränk vor sich, in einiger Entfernung saß eine schwarze Katze, die mich beobachtete und aus einem Nebenraum hinter der Theke ertönte geschäftiges Ge-klapper und -zische, das darauf hindeutete, dass dort die Küche ihren Platz gefunden hatte.
Keine Lena, keine Höllengeburten und keine Raubtiere zu sehen, stellte ich erleichtert fest. Hier bleibe ich erstmal, dachte ich.

So langsam kam auch die Erinnerung daran zurück, dass ich mich auf einem langweiligen Flug befunden hatte, bei dem ich mich bei einer Erfrischung in einem neu eröffneten Café etwas abseits der Route ablenken lassen wollte. Ich war auf einem naheliegenden Schrottplatz gelandet und hatte mich zum Café begeben und war beim Eintreten in ein schwarzes Loch gefallen. Warum ich die Kontenonx und damit das Bewusstsein verloren hatte, war mir allerdings schleierhaft.

Da das Liegen auf dem Fußboden eines Café's eher unüblich ist und dazu auch nicht so bequem, rappelte ich mich auf und ging auf den Tisch zu, an dem schon zwei Gäste saßen. Mit der Höflichkeitsfloskel "Ist hier noch ein Platz frei?" verschaffte ich mir Eintritt in die Sphäre der beiden Gäste. Ihr Kopfschütteln deutet ich als Angebot, mich zu ihnen an den Tisch setzen zu dürfen und tat dieses auch ohne Verzögerung.

"Hi, ich bin Joshua, Pilot einer Phobos auf dem Flug von hier nach da und neugierig auf diese neue Café. Ich dachte, ich schau mal vorbei in der Hoffnung, dass meine Company den Flugschreiber nur oberflächlich auswertet, denn sowas ist eigentlich nicht vorgesehen.
Mit wem habe ich es zu tun?"

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McNeumann
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Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von McNeumann »

Nachdem die "Show" vorbei war, die leider nicht ganz so interessant wurde wie ich erhofft hatte, drehte sich die Wirtin wieder zu uns um und fragte nach unserem Speisewunsch.

"Ich nehme die Hausgemachte Suppe, danach die karamellisierte Hänchenbrust vom großen Orionhahn, diese bitte mit den Kartoffelknödel aus dem Subraum des Krollatonnebels und als Nachspeise die Empfehlung des Hauses. Außerdem noch einen Kaffee bitte."
In der Zeit als ich meine Bestellung aufgab. Studierte Cerema noch die Speisekarte. Er war noch nicht fertig als sie zu ihm hinüber sah.
"Kleinen Augenblick..."
Fünf Minuten vergangen. Cerema konnte sich nie wirklich entschließen, wenn es um essen ging.
"Mach schon. In der Zeit hätte sie mir das Essen schon längst Servieren können.", versuchte ich seine Entscheidung zu beschleunigen.

"Ja, ja. Bin ja schon fertig! Ich nehme die Bohnensuppe mit Schinken vom Gungaferkel, dann das Steak vom Rongagebirgsochsen auf Rumsoße und als Nachtisch einen Kuchen. Egal welchen. Mhhh, geben Sie mir besser gleich zwei, aber nicht die gleichen."
Sie schrieb alles auf und machte sich auf den Weg in die Küche um die Speisen zu bereiten.
Ich beugte mich zu Cerema vor. "Du haust schon wieder rein für zwei."
Er grinste nur. Sein grinsen verschwand aber schnell und sein Blick schweifte an mir vorbei.

Plötzlich eine Stimme von rechts. "Ist hier noch ein Platz frei?"
Der Typ vom Boden ist aufgestanden.
Wir schüttelten die Köpfe, aber es schien so das es in seiner Kultur wohl eine andere Bedeutung hatte als bei uns. Eher wir noch ein Wort sagen konnten, nahm er einen von den echt bequemen Stühlen am Tisch und setzte sich.
Ceremas Gesichtszüge wurden grimmiger, aber ein Blick von mir genügte um ihn wieder auf "Normaltemperatur" zu bringen. Wenn er schon so dreist war sich einfach zu uns zu setzten, wollte ich auch wenigstens mal hören was er so zu sagen hatte.

Er stellte sich vor. Irgendein Pilot auf einem Kolonisierungsflug für eine Kampfkolonie. Er hatte wohl keine Lust mehr einsam durch die Gegend zu tuckern. Er fragte wem er denn vor sich hatte...

"Das ist Cerema und ich bin McNeumann." stellte ich uns vor. Ich ließ es sein den Zusatz zu erwähnen, wer wir genau sind.
"Was war das da gerade auf dem Boden? Altersschwäche oder schläfst du gerne auf den Boden und lässt dich von komischen Tieren in der Nase herum pulen? fragte ihm Cerema.

Bevor er Antworten konnte erhob sich der Kater (den Namen hatte die Wirtin nicht erwähnt) und kam auf uns zu.
"Dein Freund möchte wohl noch etwas von dir" sagte ich zu unserem neuen Tischnachbar.


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nanny

Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von nanny »

Während ich in die Küche eilte um großzügige Portionen der gewünschten Suppen zu erwärmen und die Hauptgerichte vorzubereiten, sah ich wie sich der Kater erhob. Mit hängenden Schultern und am Boden streifenden Schwanz marschierte er Richtung Klappe. Natürlich mit einen kleinen Schlenker zum einzigen besetzten Tisch.

Dort bedachte er den wiederauferstanden Gast mit einen herzzereißenden Blick um ihm ein richtig schlechtes Gewissen zu machen. Ja Du bist schuld sagte der Blick, Du bist schuld das ich verhungere, alles nur weil Du Dich nicht fressen lassen hast. Er riß sein Maul so weit auf, das durch die Speisenröhre der leere Magen zu sehen war. Mit einem letzten vorwurfsvollen Blick schloß er den Schlund und ein Bild des Elends verschwand nach draußen.

Die frischen Brötchen aus dem Backofen in einem hübschen Brotkorb anrichtend, die Suppenschüsseln auffüllend und die Kaffeemaschine überzeugend erneut eine Tasse Kaffee herauszurücken wirbelte ich durch die Küche. Natürlich war wieder alles bis auf den Kaffee auf dem Tablett bereit zum servieren. Ich bedrohte die Kaffeemaschine mit einem großen Schraubenzieher.

"Wenn ich wieder hier reinkomme ist der Kaffee fertig oder ich benütze diesen Schraubenzieher und repariere dich."

Mit der Vorspeise bewaffnet verlies ich die Küche. Ich glaubte im Hintergrund ein angstvolles Zischen und leises Blubbern zu hören. Geht doch, dachte ich bei mir, frau muß nur die richtige Motivation für Großgeräte finden.


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nanny

Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von nanny »

Zielstrebig eilte ich zum einzig besetzten Tisch, an dem sich ein weiterer Gast eingefunden hatte. Den Bissspuren an der Nase nach zu urteilen, war es der horizontale Mann, der sich in eine vertikale Sitzposition verbessert hatte.
Schwungvoll stellte ich den Korb mit den Brötchen auf den Tisch, direkt neben den Gast der die hausgemachte Suppe bekam. Anschließend servierte ich ihm die Suppe, da es sich um keinen Stammgast handelte hielt ich es für angebracht, ein kleine Warnung hinzuzufügen.

"Die hausgemachte Suppe ist sehr würzig, falls das Gebäck nicht ausreicht, sagen Sie mir Bitte bescheid, wir haben auch noch Lassi im Angebot."

Ich stellte die Bohnensuppe hin und wünschte den beiden freundlich einen gesegneten Apetitt.

Dem leicht angebissenen Herrn holte ich noch eine Speisenkarte vom Nachbartisch.
Aus der Küche kamen keinerlei Geräusche, dieser Zustand ist vergleichbar mit einem Kind das auf einmal ruhig ist, also allerhöchste Warnstufe. Ich mußte sofort nachsehen was da los war, bzw. was dort eben nicht los war.

"Ich nehme Ihre Bestellung sofort auf, einen kleinen Moment."


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Joshua

Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von Joshua »

Das beharrliche Schweigen der beiden Herren fasste ich als stummen Gebet vor der Mahlzeit auf, denn die Wirtin brachte gerade das Essen und hatte dazu eine Warnung parat. Aha, dachte ich, hier wird kräftig gewürzt. Da sollte ich wohl lieber aufpassen bei der Bestellung. Fade Gerichte mag ich nämlich nicht.

Mit einem herzlichen "Guten Hunger!" nahm ich die Speisekarte in Empfang und begann zu studieren.


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nanny

Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von nanny »

Als ich die Küche betrat wurde mir gleich zweierlei.

Erstens Kater hatte sich einen kleinen Zwischenimbiss gejagt und versuchte sich mit einem Wildschwein durch die schmale Hintertür zu zwängen. Trotzdem es nur ein Jährling war, also ein kleines Schwein wollte es weder vorwärts noch rückwärts durch passen.

Zweitens meine Küchenhilfe war aus ihrem Urlaub zurück. Natürlich kommt ein Roboter mit einem positronischen Gehirn wesentlich besser mit Küchengeräten zurecht als ein irrationales Lebewesen, das auch noch zum größten Teil menschlich ist. Deshalb war die Ruhe auch nicht verwunderlich, eine Ruhe die ich nur hatte wenn ich sämtliche Stecker zog.

"Die Bestellungen bitte und wieso wurde die Anleitung für die Kaffeemaschine nicht beachtet?"

Mit Blick auf den Stapel Blätter, der die Höhe eines Großstadttelefonbuches hatte, murmelte ich völlig undeutliche und wilkürliche Silben aneinander und bemühte mich um einen professionelles Pokerface. Ich reichte den gewünschten Zettel und versuchte abzulenken...

"Wieso bist du so schnell zurück, dein Urlaub sollte doch mindestens noch 3 Wochen dauern?"

"Der Kaffee ist fertig zum servieren und beginnt abzukühlen."

Obwohl ich mit Robotern nicht allzuviele Erfahrungen hatte, selbst mir war klar, das über dieses Thema, jetzt und vermutlich auch bis zur nächsten Eiszeit nicht geredet werden würde. Mir wurde Tasse sammt Keks auf der Untertasse - wieder was, das ich völlig vergessen hatte - in die Hand gedrückt.

"Ich signalisiere den fertigen nächsten Gang mit der Glocke, es gibt keinen logischen Grund sich in der Küche aufzuhalten."

"Kater?" fragte ich, mich in Richtung Gastraum bewegend.

"Aus hygenischen und versicherungstechnischen Gründen, haben Haustiere keine Zutritt in meine Küche."

Obwohl ich gern Mäuschen gespielt hätte und mir die Diskussion der beiden angehört und angesehen hätte, beschloss ich aus lebensverlängerungstechnischen Gründen die Küche schnellst möglichst zu verlassen.


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nanny

Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von nanny »

Auf Grund meiner Geschwindigkeit kam die Schwingtüre zur Küche in heftige Bewegungen. Dadurch konnte ich Teile der etwas einseitigen Unterhaltung mithören.

"Aus hygenischen Gründen ist es Haustieren nicht gestattet in einer Küche in der Lebensmittel für Kunden zubereitet werden zu fressen."

Lautes Brüllen das etwas dadurch gedämpft wurde, das der Brüller das Maul voll hatte.

"Laut Veterinäramt bist du ein Haustier"

Lauteres Brüllen, diesmal ohne Dämpfung.

"... Raubtier, allerdings zahlt Nanny Katzensteuer..."

"... kein Grund so aggressiv die Zähne zu fletschen... "

"... nimm lass meinen Fuß los, du..."

"... nicht das Knie, was das kostet..."

"... Kompromiss..."

Inzwischen war ich bei meinen Gästen angekommen und servierte den Kaffee. Alle waren sehr beschäftigt, die Bohnensuppe verschwand so schnell das der Löffel kaum zu sehen war. Der Brotkorb enthielt nur noch Krümmel, allerdings hatte der Pegelstand der Haussuppe kaum abgenommen, dafür die gesunde Gesichtsfarbe des Essers enorm an roten Farbpigmenten gewonnen.
Die Speisenkarte wurde so intensiv studiert, das es mich nicht gewundert hätte wenn Rauch aufgestiegen wäre.


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nanny

Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von nanny »

Noch bevor die Untertasse den Tisch berühren konnte, war die Tasse bereits in einem Zug leergetrunken. Wie es aussah hat der heiße Kaffee, die gewünschte Löschwirkung nicht gehabt, da sich Dampfschwaden um den Kopf des Herren mit der hausgemachten Suppe bildeten.
Als erfahrene Gastgeberin wußte ich sofort was zu tun war und eilte zurück in die Küche.

"Eine sehr große Lassi und am besten auch sehr schnell" rief ich schon als ich durch die Türe kam und blieb abrupt stehen.

Ich war doch nur höchstens 5 Minuten weg gewesen und die Küche hatte sich völlig verwandelt. Neben der Hintertüre war ein Separé entstanden. Eines aus einem sehr alten und extrem kitschigen Hollywoodschinken. Dicke Kordeln hielten den dunkelroten Samtvorhang an beiden Seiten, Gobelin und Paillettenkissen lagen am Boden verteilt. An der Decke hing ein Kristallüster zum großen Glück nur ein relativ winziger, allerdings war das Licht augenscheinlich dimmbar. In der Mitte stand ein kleiner japanischer Lacktisch, natürlich auch in rot. Das Highlight aber befand sich auf dem Tisch, eine große schwere Silberplatte auf der ein Wildschwein lag. Dem zufriedenen Blick des Katers zu urteilen, der auf dem größten Kissen thronte, war es DAS WILDSCHWEIN, das nicht durch die Tür wollte.

Ein Tablett mit einem vollem Glas und einem vollem Krug wurde mir in die Hand gedrückt.

"Die Lassi, eisgekühlt."

"Wa wa was ist das?"

"Ein Kompromiss, Essen im Separé für spezielle Gäste. Die Haussuppe muß von der Karte."

Das nächste Ablenkungsmanöver, ich nahm reißaus und versuchte einen der wenigen Gäste zu retten. Schließlich war dieses Lokal bei weitem nicht überfüllt, im Gegenteil.


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nanny

Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von nanny »

Gierig griff besagter Gast nach dem Krug mit der Lassi und trank in großen Schlucken.

"Langsam, ganz langsam trinken um Capsaicin zu lösen." versuchte ich ihn zu bremsen. Da das erste Gefäß inzwischen leer war, war der Erfolg vernachlässigbar.

"Ißt du den Rest noch?" anscheinend war es eine rhetorische Frage, da sein Nachbar bereits das Teller zu sich hinzog. Wieder begann der Löffel sich so schnell zu bewegen das ich hoffte das es in einem Zimmer kein Schallloch geben würde.

In kürzester Zeit war der Teller ebenfalls leer. Als einzige Reaktion war ein "Würzig" zu hören gefolgt von einem kaum gebremsten Rülpser.

"Sicherheit?" fragte ich, da Männer aus dieser Branche die einzigen waren, die Glasscherben kauten und sich beschwerten das sie zu weich sind. Ein zweifaches zustimmendes Grunzen ertönte gefolgt von der Bitte nach dem nächsten Gang und einer Tasse Kaffee.

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McNeumann
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Re: Cafe zum schwarzen Kater

Beitrag von McNeumann »

Nachdem Cerema meine Suppe auch noch weggelöffelt hat und dieses Tat er wie immer, so als ob er seit Wochen nichts gegessen hatte, wunderte es mich nicht das ihm die Suppe zu lasch war.
Sein kleines "Bäuerchen" kam auch prombt und unser Tischnachbar staunte nicht schlecht.

Er gab der Wirtin einen dringenden Hinweis, das er doch nun den Hauptgang haben möchte und sie machte sich auf den Weg in die Küche.
Sie war noch nicht ganz verschwunden, da meldete sich eine Stimme in meinem Ohr. Mein Kommunationsknöpfchen im Ohr, was ich glatt durch die Würze der Suppe vergessen hatte, sprach zu mir...

"Sir?! Wir registrieren ein Subraumtunnel der sich öffnet. Erste scannst besagen eine kleine Gruppe von Schiffen. Meist benutzt von Piraten. Befehle?"
Ich überlegte kurz.... Cerema schaute mich schon komisch an. Ich zeigte mit dem Finger an meinem Ohr. Unser Tischgast schaute uns fragend an...

"Tarnmodus aktivieren! Bereitet ein Außenteam vor, für den Notfall!"
Zum Glück musste man dank neuester Technik nicht mehr so ein komisches Teil vor dem Mund nehmen, welches man ab und zu ansabbert oder dran rum kaut. Durch Forschung wurde es ermöglicht, das die Stimme über das vibrieren des Innenohrs beim Sprechen wieder gegeben werden konnte. Zwar noch nicht ganz perfekt, aber schon sehr gut.
"Cerema?" Er nickte mir zu. "Es könnte sein, das Laden hier gleich etwas voller wird. Dreh bitte nicht durch und halte dich ein wenig zurück. Zum richtigen Zeitpunkt werde ich dir schon einen Hinweise geben, wenn du "Aufdrehen" darfst. Hast du das Verstanden?" Er nickte, aber wohl darüber nicht begeistert.

"Was ist los?" fragte Joshua.
"Du solltest dich schneller entscheiden bezüglich deiner Bestellung, sonst bekommst du gleich nichts mehr. Eine Gruppe von Schiffen scheint auf den Weg hier her zu sein." Meine Antwort schien ihn zu beunruhigen. Ich kam ihn entgegen: "Ich glaube nicht, das es jemand ist, der sein vom Kurs abgekommenden Phobos sucht." Er schien ein kleinen wenig beruhigter zu sein.

Ein lautes knallen in der Küche, kündigte wohl das kommen unseres Hauptganges an.
"Was meinst du "M" "c" (Einzig er sprach mich so an und benannte die Buchstaben einzeln) bekommen wir ärger?" Er grinste ein wenig bei der frage.
"Könnte sein. Wir werden sehen, wie sich die neuen Gäste benehmen." Meine Antwort klang ruhig und gleichmäßig. Mit einem Schlachtschiff und knapp 13.000 Mann im Rücken war das auch einfach...

Wir lehnten uns zurück und hofften das das Hauptgericht bald eintreffen würde. Joshua scheint nun auch etwas leckeres gefunden zu haben.

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