Raumstation GWars

Geschichten über das GWars Universum, verfasst von Spielern aus dem gesamten bekannten Universum.
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Obi

AW: Raumstation GWars

Beitrag von Obi »

... mit viel Überzeugungskraft, konnte die schöne Wirtin mich davon abhalten, die Verkostung des kühlen leckeren Bieres fortzusetzen.... *schmacht*

Also riss ich mich los und wir setzten unsere Erkundungstour fort.

Nanny schob mich vor sich her und sagte " ab jetzt gehen wir zusammen weiter, sonst brauchen wir noch Tage", Frauen dachte ich, gönnen einem keinen spass. Kämpfe im All machen halt durstig...

Wir steuerten die nächte Tür an. Aber irgendwie wollte das Licht nicht angehen. Ich krammte in meinen Taschen und fand eine Taschenlampe.
Indem Raum war aber ausser Toilettenpapier und Putzmittel und Duftsteine für die Toilette nix außergewöhnliches. Ich leuchtet noch an die
Decke des Raumes und fand das Problem, irgendetwas schleimiges undurchsichtiges hatte sich über den Bewegungsmelder gelegt.

"Also hier muss die Putzfrau mal Hand anlegen" sagte ich und schloss die Tür... Wir setzten unseren Weg fort.


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nanny

AW: Raumstation GWars

Beitrag von nanny »

Die nächste Tür enthielt einige Reihen von Spinden, alle leicht eingestaubt und in der Mitte der vermutlich rechten Seite war eine weitere Öffnung zu sehen. Selbstverständlich trieb uns die Neugierde dorthin und was erblickten wir? Echt antike sanitäre Anlagen. Duschen die nur einen Evolutionsschritt entfernt von Eimern mit Seilen waren. Toiletten deren Zustand unaussprechlich war und Waschbecken... also wir vermuteten das es Waschbecken sein sollten, die mehr Viehtränken ähnelten als sonst irgendwas. Im gegenseitigen Einvernehmen gingen wir zügig auf den Gang zurück.

Der nächste Raum, passenderweise neben dem Bierlager enthielt Regale mit Weinflaschen und einige große Weinfässer. Mit dem Versprechen nur schnell noch die restlichen 3 Räume anzusehen konnte ich meinen Begleiter samt Weinflasche in der Linken überzeugen, den Qualitätstest zu verschieben.

Obi-Wan nahm noch einen kräftigen Schluck und öffnete die nächste Überraschungstür.Der typische Geruch strömte aus der Türe und ich stürzte hinein. Meine Augen leuchteten als ich die herrlichen Kupferkessel sah. Kühler, Thermometer und Schaugläser wohin das Auge blickte. Schmucke Maischebehälter säumten die Wände, Glasflaschen in den unterschiedlichsten Formen, gefüllt...

„Obi!“

Seufzend riß ich mich von den Destillen los und zerrte meinen Begleiter der nun auch für die andere Hand eine Flasche gefunden hatte zurück auf den Schleusengang.


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Joshua

AW: Raumstation GWars

Beitrag von Joshua »

Irgendwie muss ich in der Schwerelosigkeit eingeschlafen sein. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich mich plötzlich mit zwei Frauen unter einer Dusche wiederfand und anschließend auf einer Liege von ihnen durchgeknetet wurde. Es gibt schlimmere Arten zu erwachen. :)
Nach dieser wunderbaren Therapie bekam ich noch eine Einreibung mit wohlriechendem Öl und wurde dann entlassen.

Nun war ich hungrig und wollte mal was anständiges essen.
Nach kurzem Suchen fand ich Luna wartend vor einer Tür stehen. Ich ging zu ihr und gemeinsam durchschritten wir die nächste Tür.

Was uns erwartete war mehr als erstaunlich. Das erste, was ich sah, war ein fliegendes Brathähnchen, im Rücken Messer und Gabel steckend. Unter den Bäumen lagen Humanoide herum und ließen sich von kleinen Servicerobotern mit Getränken versorgen. Wer etwas zu essen haben wollte, rief seinen Wunsch einfach in die Gegend und sofort kam ein gebratenes Schwein, ein geschmortes Lämmchen oder ein Falscher Hase (lol) angelaufen. Vereinzelt waren sogar Tofu-Karpfen zu sehen. Verschiedene Salate wurden von Gartenzwergen in einer Schubkarre herum gefahren und Schafe verteilten selbstgemachten Käse.
"Erstaunlich!" entfuhr es mir.

Wir setzten uns unter einen Ginko-Baum, gaben unsere Bestellung auf und begannen ein Gespräch.


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nanny

AW: Raumstation GWars

Beitrag von nanny »

Obi-Wan ging zur nächsten Tür.

„Könntest du mal bitte öffnen? Ich hab irgendwie die Hände voll.“ fragte er mich mit seinem Hundeblick. Was er aber gleich darauf durch ein kräftiges „Prost“ zunichte machte. Seufzend drückte ich die Türklinke nach unten, schob die Tür einen Spalt auf und wurde von zwei Armen gepackt und in den Raum gezogen. Todesmutig stürzte Obi hinterher und schlug dem Angreifer erst mal mit der rechten Hand die Flasche über den Kopf. Er nahm noch einen kräftigen Schluck aus der linken Flasche, visierte den Knienden an, und opferte auch die zweite Flasche.

Mit zitternden Knien hielt ich mich an meinem Retter fest und hauchte “Danke“

„Gern geschehen“ er tätschelte beruhigend meine Schulter und drehte mit der Fußspitze den Liegenden um.

„Boah sieht der Scheiße aus“ er räusperte sich kurz und meinte dann. „Äh... ob der aus der Geisterbahn abgehauen ist?“

Wirklich er hatte recht, das Wesen hatte ein Gesicht wie es nur eine Mutter lieben konnte und vermutlich nicht mal die, sofern sie nicht blind war. Gewisse Teile waren menschlich, doch zwei große Hauer die auch jeden Keiler mit Stolz erfüllt hätten und spitze Ohren wirkten befremdlich. Das die Arme bis an die Kniekehlen reichten und es einen Buckel wie Quasimodo hatte war ja noch irgendwo erträglich, aber das es eine Kochmütze, eine karierte Hose und einen weißen Kittel an hatte, war seltsam. Doch die Flecken auf der Kleidung ließen mir das Blut in den Adern gefrieren.

„Blut?“ fragte ich Obi. Er beugte sich hinunter und roch vorsichtig.

„Kirsche“ sagte er verwundert.

Erst jetzt hatten wir Zeit uns umzusehen und entdeckten das wir in meinem persönlichen Paradies gelandet waren.

„Riechst du das?“ Eine wundervolle Mischung aus frischem Kuchen, Schokolade und verschiedensten Fruchtaromen schmeichelte unsere Nasen. Unser Blick fiel auf eine Torte, die Königin aller Schwarzwälderkirschtorten – was die Kirschflecken erklärte – daneben Desserts, Pralinen und Petit-fours.

Wir beschlossen erst einmal zu warten bis sich das Wesen von Obis Begrüßung erholt hatte, natürlich in einem Sicherheitsabstand. Nachdem es aber dauerte und die Lockrufe der Torte immer lauter wurden, zog ich eine Tortenspritze voll mit Wasser und erfrischte den am Bodenliegenden. Leider ohne jeglichen Erfolg, von meiner Idee angesprornt füllte mein Begleiter eine große Schüssel mit Wasser und goß sie mit einem Schwall über den Kopf.


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Luna

AW: Raumstation GWars

Beitrag von Luna »

Joshua war schon ein Mensch, der nicht aufgab, auch mich nicht aufgab, ich war es nicht gewohnt, das man mir soviel Zeit lässt wie ich brauchte. Er wollte ja reden, wir aßen in ruhe und jedes Mal, wenn ich mein Pad hervor holen wollte, schob er es weg, Du brauchst es nicht, jedes Mal wenn ich den Kopf schüttelte, sagte er, Du kannst doch reden. Ich habe genau gehört, wie Du meinen Namen gerufen hast als ich in der Schwerelosigkeit hing und ich habe alle Zeit der Welt, ich möchte mich jetzt mit Dir unterhalten und nicht mit diesem Pad.

Also bestellte ich mir ein Bier und versuchte zu reden......
Es war eine lange Nacht und ein langer Tag und wir redeten, ich brauchte erst Hilfe, doch es ging immer besser. Zum Schluss sagte er was hat das mit deinen Kindern auf sich, die du so dringend suchst?

Ich versuchte zu erklären, dass sie ein Syndrom haben, man versuchte es schon im Jahr 2000 hinzu kriegen über pränatale Forschungen und Identifizierung des Autismusgens, zu verhindern, dass noch solche Kinder geboren werden, doch eine kleine Gruppe von Menschen hat sich dagegen gewehrt und weder Genmanipulation noch sonstige Maßnahmen zugelassen, so dass es zwar weniger wurden, doch noch genug auf die Welt kamen.

Diese Kinder leben mit diesem Autismus-Spektrum, sie sind für unser Imperium sehr wichtig, da sie ungeahnte Fähigkeiten besitzen und uns dadurch viel essentiellere Lebensweisen näher gebracht haben. Von diesen Kindern kann man so viel lernen, dass sie für uns sehr wichtig sind, man darf sie nicht umerziehen, sondern sollte sie akzeptieren. Ob es auf allen Planeten so geht, weiß ich nicht, doch unser Planet schützt diese Menschen und baut alle Barrieren ab, die sie haben.

Diese Kinder machten einen Ausflug zu der Raumstation und sind verschwunden, mit der Lehrerin,, meiner Schwester. Wir müssen sie wieder finden, ich weiß nicht wo sie auf der Station versteckt sind, doch so wie ich es jetzt hier sehe, kann ihnen nichts schlimmes passiert sein, sie werden wohl irgend einen Heidenspaß haben, doch die Eltern vermissen sie. Ich habe ihnen versprochen, nach ihnen zu suchen.

Ich wäre froh, wenn Du mir beim Suchen hilfst, doch bitte akzeptiere auch die Momente in denen ich nicht reden kann und will. Für heute war es ok., doch funktioniert mein Gehirn besser wenn ich nicht reden muss, ich finde das zwischenmenschliche Reden sehr anstrengend.

Wir standen auf, notierten die Stelle auf der Map und gingen weiter.


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Joshua

Re: Raumstation GWars

Beitrag von Joshua »

Nach einem sehr, sehr langen Marsch, der ein gefühltes Jahr dauerte, kamen wir wieder im Eingangsbereich an. Irgendwie hatte es aber mit der Konversation nicht mehr geklappt, so dass wir schweigend, aber im Schweigen vereint, den Weg gingen, der uns dahin brachte, wo wir uns nun hier befinden. Aber es war auch eine Zeit des Nachdenkens, nachdenken über das, was zwischen uns vorgefallen war oder eher, was wir so kommunikativ erlebt haben. War schon eine Erfahrung der besonderen Art, das hatte ich noch nie. War aber lehrreich.

Der Kneipenbereich war relativ gut besucht, kleine Grüppchen hingen an Tischen, auf den Schilder standen wie "Titanenschlacht" oder "Liga der aussergewoehnlichen Fleeter". Aussergewöhnlicher Titel, dachte ich, sowas fiele mir nicht im Traum ein. Aber er war einladend und ich setzte mich in die kleine Runde und zettelte ein Gespräch über Gott, die Welt im Allgemeinen und den Okkultismus im Besonderen an.

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